Schön, dass du hier liest!

Im heutigen Blog-Beitrag, möchte ich die ersten Ergebnisse vom #mehrfotografieren-Projekt zeigen.
Zum Zeitpunkt des Verfassens, haben mich noch keine Bilder erreicht – ich gebe allerdings die Hoffnung nicht auf, dass da noch etwas von jemandem kommen wird. Wenn mich die Bilder erreichen, werde ich dazu noch einen gesonderten Post machen. Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Anschauen und danke dir schon Mal dafür – freut mich nämlich sehr.

Wie angegekündigt, werde ich mich selbst daran halten und immer mitmachen – heute war es für mich schon eine erstaunliche Erfahrung, das „oben“ sehr oft in meinem Kopf zu haben.

Ich weiß nicht wirklich, wieso ich mich für das Thema „oben“ entschieden habe heute früh. Es war eher eine spontane Idee, als ein durchdachtes, beabsichtigtes Thema. Warum?Weil ich mir keinen Vorteil verschaffen wollte. Wahrscheinlich habe ich das Wort irgendwo gehört und es zum #mehrfotografieren-Thema gemacht, ohne selbst schon Vorstellungen von möglichen Motiven zu haben.

Meine Herangehensweise war eher einfach und nicht sehr philosophisch oder doppeldeutig. Für mich war es wichtig, dass ich die Fotos in meinen heutigen Tagesablauf gut einbauen kann und das sie den Tag aus einem neuen Blickwinkel wiedergeben und ein wenig erzählen – wenigstens auszugsweise. Da mich mein Tag heute früh direkt zum örtlichen Möbelhaus und in ein Einkaufszentrum geführt hat, bestehen viele Bilder auch daraus. Mehr dazu allerdings im Folgenden und mit kleinen Beschreibungen zu den Bildern. Mir hat es Große Freude bereitet und im ernst => So viele Decken und Dächer wie heute habe ich noch nie bewusst wahrgenommen :-).

Am liebsten würde ich den fotografierten Tag chronologisch erzählen.

  1. Stop: Parkhaus Möbelhaus. Das Ganze hat sich ein wenig angefühlt wie „damals“. Mit der Kamera im Parkhaus unterwegs und schon zu Beginn des Tages fasziniert davon, wie geil dieses künstliche Licht in der Dunkelheit ist. Es hört sich wahrscheinlich immer wieder komisch an, aber ich liebe diese Art von Licht.

1.5. Stop: Klassischer Treppenhaus-Shot:

2. Stop: Von der Möbelhaus-Garage ging es dann tatsächlich auch ins Möbelhaus. Ich musste noch ein paar „Kallaxe“ besorgen um noch ein paar mehr Dinge im Büro und im Wohnzimmer unterbringen zu können. Für mich war es einfach unterhaltend und auch – skurriler weise – interessant den Blick meistens an die Decke gerichtet zu haben. Klar, ich hätte mich dem Thema auch durchdachter nähern können. Die Einfachheit meiner Interpretation von „oben“ hat mir allerdings sehr gut gefallen und hat auch gut zum Tag gepasst. Es folgen diverse „Studien“ (haha) der Decken im Möbelhaus. Irgendwie hats was:

Lüftungsding. Irgendwie blumig oder Lolly-ig, oder?
Ich war schon mindestens 351 Mal in diesem Möbelhaus und habe nie die Decke angeschaut. Es gibt sicher noch mehr, das einem „wegen Alltag“ nicht auffällt.
Das Lager. Am Besten haben mir dabei die Höhenwirkung und die Reflektionen in den Folien gefallen.

3. Stop für eine neue Tastatur und ein paar Kabel (letztere habe ich dann doch nicht gekauft) im Einkaufszentrum in der Nähe. Auch hier, ich habe die Decken nie angeschaut.

Beim gesamten Tagesprojekt wars für mich irgendwie reizvoll viel mit Formen und Licht zu spielen. Insgesamt habe ich mich auch für eine eher drastische Bearbeitung entschieden. Ich sehe die Bilder eher als „Deko“ oder eine Art Kunst aus Formen, Licht und Kontrasten. Ohne das jetzt überhypen zu wollen 🙂 Aber ja: ich mag die Bilder.

4. Stop: Parkdeck Einkaufshaus. Dieses Mal nicht überdacht, aber dafür auch Dunkel. Mit Regen, Wolken, Regentropfen. Fokus auf den Himmel, das Wasser, das von oben kommt und alles was so in den Himmel ragt. Ich war übrigens nicht alleine und habe bei der Gelegenheit im Auto viel über den Makro-Modus meiner Kamera (habe mich übrigens doch für die Ricoh GR entschieden) erfahren. Zusammen haben wir uns durch das Menü geschlagen und mein Begleiter hat mir dabei stark unter die Arme gegriffen. Ich hab einfach nicht verstanden, wie ich den manuellen Fokus bei dieser Kamera bediene um sehr Nahe Makroaufnahmen der Tropfen und der Sonnenschutz-Folierung (als ob das so heißt) zu machen. War nötig, denn mit dem Autofokus bin ich da nicht weit gekommen. Schon wieder was gelernt.

Formen, Unscharf, schön.
Hier mag ich, dass man die leicht beschlagenen Scheiben erkennt. Haben halt auch geatmet und waren da.
Mein Favorit aus dem Auto zum Thema „oben“ – Wasser von oben vs. Dinge, die nach oben ragen im Hintergrund. Wasn Künstler, ey

Letzter Stop: Nach einem ausgiebigen Einkauf muss man sich natürlich auch stärken. Am Besten geht man da immer wieder mal zum Inder. Perfekt zu dem guten Essen passen Fotos auf dem Parkplatz mit viel Headspace und als Nachtisch ein Bild vom Deckenlicht im Eingangsbereich, dass das obere Maximum der Kamera und ihre „Grenzen“ aufzeigt.

Weiter oben als oben – Headspace
Technisch würde ich sagen. Ich mags hier, dass es so wenig perfekt ist aber irgendwie doch. Kann ich mir sehr lange anschauen.

So, das war es von meiner Seite zu #mehrfotografieren_oben. Ich freue mich, wenn du das Thema vielleicht auch auf eine Art und Weise angehen magst um mal wieder etwas ins Tun zu kommen. Du musst dir nicht viel Zeit nehmen – ich habe dieses Bilder „nebenbei“ gemacht und war dabei trotzdem ganz bei der Sache und habe viel neues entdeckt und wirklich auch etwas dazu gelernt. Die Bilder die entstanden sind, mag ich wirklich sehr und ich werde darüber nachdenken, was ich damit tu 🙂

Vielen Dank fürs Zeit nehmen, Lesen und Bilder anschauen. Ich freue mich von dir zu hören!

JETZT kannst du dir einen Ruck geben und noch kurz rausspringen und dir 10 Minuten für ein paar gute Bilder nehmen.

Bis bald,

Tobi